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Herzlich Willkommen bei Haus-zu-Mieten24.de. Hier finden Sie zahlreiche wertvolle Tipps und Hinweise rund um das Thema Haus zu Mieten.

Vorüberlegungen

Die Entscheidung ein Haus zu mieten sollte gut durchdacht sein. Wichtige Faktoren sind der Grundriss des Hauses sowie die Lage der Immobilie. Passt die Raumaufteilung wirklich auf Ihre aktuelle Lebenssituation und für die Möbel, die Sie gerne weiter nutzen möchten? Und ist die Infrastruktur der Umgebung für Sie günstig, z.B. in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Verkehrsanbindungen oder ähnliches? In Zeiten steigender Energiepreise sollten Sie auch auf eine gute Dämmung des Hauses sowie auf gute Fenster und Fensterrahmen achten.

Die Lage des Hauses

Am wichtigsten für die Auswahl und die Entscheidung ist die Lage des Hauses! Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sollten für die Wahl des Standortes des Hauses ausschlaggebend sein. Ob im Grünen gelegen oder im Zentrum einer Großstadt. Nicht zu unterschätzen bei der Lage ist jedoch das Umfeld, die Nachbarschaft zum Beispiel. Auch die Nähe zu Ärzten, Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sollte im Vorfeld ausgekundschaftet werden. Ist dies nicht möglich können auch Dienste wie Googlemaps in Anspruch genommen werden, auch wenn die Aufnahmen nicht ganz aktuell sind, erhält der Interessent einen ersten Eindruck über die Umgebung seines neuen Heims. Denn besonders die Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn und Straßen wie Autobahnen spielt ebenso eine wichtige Rolle. Je nachdem wie viele Personen ein Haus mieten wollen, ob eine (Groß-)Familie mit mehreren Generationen oder die klassische "Mutter, Vater, Kind" Familie sollten auch Freizeitmöglichkeiten in der näheren Umgebung zu finden sein. Jeder einzelne muss sich wohl fühlen und Aktivitäten und Hobbys nachgehen können. Besonders Kinder sollten sich schnellstmöglich in der neuen Umgebung einleben und (neue) Freunde finden können.

Tipps

Bereits bei der ersten Besichtigung sollten alle möglichen Eventualitäten angesprochen und geklärt werden. Wenn der Mietvertrag einmal unterzeichnet wurde, ist es schwer aus diesem wieder herauszukommen. Zu allen Beteiligten sollte ein guter Umgang gepflegt werden, zu den Nachbarn wie auch zu dem eigenen Vermieter. Gibt es irgendwann einen Streitfall ist die Gefahr, dass dieser im Bösen endet aufgrund der guten Kommunikation wesentlich geringer. Sämtliche Absprachen, die während des Mietverhältnisses getroffen werden sollten schriftlich, am besten mit Beglaubigung beider Parteien dokumentiert werden. Bei mündlichen Absprachen kann das damalige gutgläubige Vertrauen im Streitfall schnell zum eigenen Strick werden. Alle bereits bestehenden Versicherungen sollten am besten noch vor Einzug an die neue Wohnsituation angepasst werden. Dies gilt ebenso für Neuverträge. Im Schadensfall kann es sonst sehr teuer werden, von den Unannehmlichkeiten mit dem Vermieter mal ganz abgesehen.

Was möchte der Vermieter eines Hauses?

Ihr künftiger Vermieter des Hauses zur Miete wünscht sich meistens die sichere Zahlung der Miete, keine kurzfristigen Veränderungen der Mieter, dass sein Eigentum nicht beschädigt wird, einen sympathischen Mieter, dass sich der Mieter des Hauses an die Hausordnung hält und dass es insgesamt keine Schwierigkeiten gibt.

Wenn ein Vermieter einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Mieter gemacht hat, wird er vielleicht eher bestimmte Kandidaten von Anfang an nicht zu akzeptieren. Dies ist besonders wichtig bei privaten Vermietern.

Gewerbliche Eigentümer wie Wohnungsgesellschaften sind in diesem Punkt eher rein objektiv und senden Ihnen meist einen ersten Antrag, den Sie ausfüllen sollten.

Machen Sie unbedingt nur korrekte Angaben. Sollte der Vermieter später feststellen, dass Sie sich mit falschen Angaben ein Vertrauensverhältnis erschlichen bzw. mißbraucht haben, kann dies sehr ärgerlich für Sie werden, bis hin zu einem Rechtsstreit über die Wirksamkeit des Mietvertrages.

Was interessiert den Vermieter?

Bereiten Sie sich auf den Informationsbedarf des Vermieters vor. Sie müssen mit folgenden Punkte rechnnen:
Der Vermieter wird Ihre Kredit-Situation bezogen auf Einnahmen und Ausgaben überprüfen wollen, evtl. auch durch Rückragen bei Ihrem Arbeitgeber.

Nehmen Sie eine Kopie Ihres Arbeitsvertrages mit und evtl. zusätzlich die Telefonnummer des Personalabeilung. Eventuell informieren Sie Ihre Firma oder Ihren Chef vorab über Ihre Wohnungssuche und mögliche Anrufe des Vermieters

Der Vermieter will wissen, wo Sie wohnen und wer derzeit Ihr Vermieter ist, um vom aktuellen Vermieter zu erfahren, ob Sie die Miete pünktlich bezahlen. Alternative: Haben Sie eine schriftliche Bestätigung von Ihrem aktuellen Vermieter, dass Sie Ihre Miete immer pünktlich bezahlt haben.

Oder: Haben Sie die Miete per Lastschrift oder per Dauerauftrag bezahlt, können Sie auch Kopien dieser Aufträge vorlegen oder auch die Kontoauszüge.

Mietdauer

Bei einer Mietung auf Zeit kann die Dauer, wenn gewünscht, auch nur einen Monat betragen, wobei dies eher für Pendler oder geschäftlich viel reisende eine Option darstellt. Wer langfristig plant sollte ein Haus mindestens ein Jahr mieten. Eine unbefristete Mietung bietet außerdem, gerade was die Kündigungsfrist angeht, wesentliche Vorteile und Sicherheiten. Zudem lässt ein unbefristeter Mietvertrag den Spielraum für berufliche oder private Veränderungen, die zum Zeitpunkt des Abschlusses noch nicht absehbar waren. Das Leben ändert sich ständig und das immer dann, wenn es am wenigsten erwartet wird. Daher sollten auch unvorhersehbare Dinge ihren festen Platz in der Planung finden. Hierfür ist, wenn Sie ein Haus mieten, ein unbefristeter Mietvertag von Vorteil.

Kündigungsfrist

Die Kündigungsfristen hängen von der Dauer der Anmietung ab. Bei der Kündigung eines Mietvertrages, der auf unbestimmte Zeit, also unbefristet geschlossen wurde, beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate. Das bedeutet, dass nach Einreichen der Kündigung der Mieter nach Ablauf von drei Monaten das ganze Haus vollständig geräumt haben muss. Bei befristeten Mietverträgen ist der Zeitraum der Mietung vollständig einzuhalten. Sollte der Mieter, aus welchen Gründen auch immer, den Vertrag eher kündigen wollen, muss er entweder einen Nachmieter für den noch offenen Zeitraum finden oder im schlimmsten Fall dem Vermieter, auch wenn er bereits ausgezogen ist, die Miete weiterhin bezahlen. Für den Vermieter gilt dies bei einem befristeten Mietvertrag allerdings ebenso, das bedeutet er müsste dem Mieter einen Schadenersatz leisten, wenn er früher kündigen möchte. Dies passiert aber meist nur bei einer friedlichen Einigung außerhalb eines Gerichtes. Er hat kein Recht, dem Mieter frühzeitig zu kündigen, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor, der eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Für die Kündigung eines unbefristeten Mietvertrages durch den Vermieter hingegen gelten folgende Fristen: Ab 5 Jahren muss eine Kündigungsfrist von sechs Monaten eingehalten werden. Nach 8 Jahren wird ein bestehender Mietvertrag mit einer Frist von neun Monaten gekündigt. Prinzipiell gilt, dass die Kündigung immer spätestens am vorletzten Tag des Vormonates gestellt werden sollte. Soll das Mietverhältnis bspw. zum 31. Dezember gekündigt werden, muss die Kündigung bis spätestens Ende September beim Vermieter eingetroffen sein. Bei unbefristeten Mietverträgen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, eine Individualvereinbarung mit einem gegenseitigen Kündigungsausschluss (das bezieht sich auf eine ordentliche Kündigung) zu vereinbaren. Dadurch sind Vermieter und Mieter abgesichert, vorausgesetzt, es passiert nichts, was zu einer außerordentlichen Kündigung führen könnte wie Vandalismus (mutwillige Zerstörung seitens des Mieters) oder Eigenbedarf seitens des Vermieters.

Wie wird die Mietkaution gehandhabt?

Die Mietkaution ist meistens gemeinsam mit der ersten Miete fällig.

Die Mietkaution kann häufig entweder in Bar bzw. als Überweisung getätigt werden oder alternativ in Form einer Bankbürgschaft. Sollten Sie die Kaution in Bar überbringen, müssen Sie sich den Empfang unbedingt mit Datum und Unterschrift vom Vermieter quittieren lassen. Besser ist hierfür die Überweisung der Mietkaution, da Sie dann über Ihren Kontoauszug die Überweisung jederzeit nachweisen können.

Für eine Bankbürgschaft müssen Sie eng mit Ihrer Bank zusammenarbeiten. Die Bank verlangt für die Ausstellung einer Bürgschaft meistens entsprechende Sicherheiten, zum Beispiel ein Guthaben auf einem Konto oder in einem Depot.

In jedem Fall sollten Sie die anfallende Mietkaution auf Ihrem Konto verfügbar haben, da diese Gebühren meistens sofort mit Abschluß des Mietertrages fällig werden.

Wie gehe ich mit der Maklerprovision um?

Die Maklerprovision ist meistens mit Abschluß des Mietertrages fällig.

Sollten Sie diese Provison mit dem Makler verhandeln wollen, dann tun Sie dies unbedingt vor Abschluß des Mietvertrages. Nach dessen Unterschrift haben Sie meistens keine gute Verhandlungsposition mehr.

Sie könnten z.B. verhandeln, dass die Maklerprovison zurücküberwiesen wird, wenn der Mietvertrag nach weniger als 6 Monaten vorzeitig aufgelöst wird. Oder Sie können gemeinsam mit dem Vermieter einen Monat mietfreie Zeit verhandeln, quasi als Beteiligung an den Maklerkosten durch den Vermieter.

In jedem Fall sollten Sie die anfallenden Maklergebühren auf Ihrem Konto verfügbar haben, da diese Gebühren meistens sofort mit Abschluß des Mietertrages fällig werden.

Übergabe vor dem Einzug

Bei der Übergabe müssen Sie genau auf die Formalitäten achten. In einem Übergabeprotokoll werden alle Zählerstände für Strom und Wasser und Heizung notiert. Auch eventuelle Mängel des Hauses, notwendige kleinere Reparaturen oder Armaturen, die ausgetauscht werden sollten. Dazu wird protokolliert, dass die Schlüssel zum Haus ordnungsgemäß übergeben wurden und wie Zahlung und spätere Rückzahlung der Mietkaution gehandhabt werden. Meist wird letzteres aber bereits über einen Makler ein paar Tage zuvor geregelt. Dieser eröffnet zusammen mit dem Mieter ein Kautionskonto und hält alles im Mietvertrag schriftlich fest. Der Mieterbund bietet eine Checkliste für ein solches Übergabeprotokoll an. Damit geht jeder Mieter auf Nummer sicher. Zu empfehlen wäre es auch, die Zählerstände nicht nur aufzuschreiben, sondern auch ein Foto, mit dem Handy zum Beispiel, zu machen. Dadurch ist der genaue Stand beim Einzug auch bildlich festgehalten. Auch die Außenanlagen und das Grundstück sollte nochmals besichtigt werden und gegebene Mängel aufgezeigt werden. Befinden sich dort Nebengebäude wie Garagen, müssen auch dafür die genauen Details im Übergabeprotokoll dokumentiert werden. Zum Schluss müssen beide Parteien oder deren Vertreter, im Falle des Vermieters der Makler, im Falle des Mieters die Vertretungsberechtigten, unterschreiben.

Der Umzug

Vorbereitung ist alles. Besonders bei einem Umzug. Die gepackten Kisten sollten unbedingt mit den Räumen, aus denen der Inhalt stammt beschriftet werden. Wenn das nicht geschieht, wird es am Ende nur Chaos geben, da niemand weiß was sich in welcher Kiste befindet. Das Suchen nimmt kein Ende. Ob nun ein Umzugsunternehmen beauftragt oder ein Transporter gemietet wird hängt nicht nur von der Entfernung zum neuen Heim ab, sondern auch von den Finanzen. Ganz gleich für welche sich Variante entschieden wird, der Umzug sollte genau geplant werden. Wer ist wann, wo und bestückt oder entlädt wann den Transporter? Wie viele Personen werden möglicherweise mithelfen? Die Kisten sollten beim Ausladen sofort in den für sie vorgesehen Raum gestellt werden, mit Möbeln wird dies ja auch so gehandhabt. Damit werden dann auch die Gläser für die Pause der Helfer schneller gefunden. Ansonsten Ruhe bewahren. Es ist alles immer sehr chaotisch am Anfang, aber mit ein bisschen tatkräftiger Unterstützung und grober Planung lässt sich ein Umzug relativ leicht vollziehen.

Einzug ins neue Haus

In den ersten Tagen werden Möbel verrückt und das ganze Hab und Gut in Schränke und Ablagen sortiert. Wenn dabei Mängel in Erscheinung treten, die vorher nicht offen sichtbar waren, sollte der Mieter diese seinem Vermieter oder dessen Vertreter binnen ein bis zwei Tagen mitteilen. Am besten schriftlich und als Anlage zum Übergabeprotokoll. Ein ebenso wichtiger Punkt ist die Haftpflichtversicherung. Diese sollte auf Aktualität geprüft und der neuen Situation anpasst werden. Gerade bei der Mietung eines Hauses ist eine solche Versicherung unumgänglich. Wenn Tiere mit zur Familie gehören ist es ratsam, sich ebenso um eine Tierhaftpflicht zu kümmern. Gerade Hunde und Katzen können nicht nur auf dem Grundstück Schäden anrichten, sondern auch im oder am Haus. Mit dem Abschluss solcher zusätzlichen Versicherungen ist jeder Mieter immer gegen alles gewappnet.

Die neuen Nachbarn

Nachbarn können Fluch oder Segen sein. Das Beste ist, nach dem Einzug freundlich bei allen zu klingeln und sich vorzustellen. Nicht verstecken. Wem das nicht liegt, der sollte eine kleine Feier organisieren, das wird den Nachbarn zeigen, dass Interesse am Kontakt besteht. Schüchterne können auch plötzlich ihre Leidenschaft für Rasen oder Rosen, je nachdem was der Nachbar so im Garten stehen hat, entdecken. Wichtig ist den Kontakt zu suchen und auch zu halten. Selbst wenn das nicht auf Anhieb klappt, irgendwann kommt jeder mit jedem ins Gespräch. Nachbarn können dann zu einem wichtigen Faktor werden wenn Hilfe benötigt wird, sei es bei der Gartengestaltung oder weil beim Einkauf eine wichtige Zutat vergessen wurde und keine Zeit mehr bleibt diese im Laden noch zu holen.

Einweihungs-Party im neu gemieteten Haus

Die neuen Nachbarn sollten zu einer Einweihungs-Party ebenso mit eingeladen werden wie Helfer, Freunde und Familie. Wenn alle Nachbarn mitfeiern, wird sich erstens niemand über etwas zu laute Musik beschweren und zweitens auch die Zunge des letzten muffligen Nachbarn durch Getränke und gutes Essen gelockert. Vorsicht allerdings bei zu übermütigem Tanzen oder anderen Aktivitäten. Schäden, die durch den Mieter oder dessen Gäste entstanden sind müssen auch wieder behoben werden. Bei Schäden im Parkett beispielsweise kann das sehr teuer werden und fällt spätestens bei der Übergabe zum Auszug des Mieters auf. Gut wer vorgesorgt hat und über entsprechende Versicherungen verfügt.

Schönheitsreparaturen

Die Kosten für kleine Reparaturen wie der Austausch von Amaturen, Zierleisten oder auch Wasserzählern übernehmen Mieter in der Regel bis maximal 6% der Jahresnettomiete selbst. Dies kann jedoch im Mietvertrag anders geregelt sein. Daher sollte dieser immer griffbereit liegen, um sich über solche Details zu informieren. Bei größeren Reparaturen von Gebrauchsgegenständen zum Beispiel, muss der Schaden dem Vermieter gemeldet werden. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass die Meldung des verursachten Schadens erfolgt sein muss bevor er behoben wurde. Geschieht die Meldung erst im Nachgang der Reparatur, bleibt der Mieter unter Umständen auf einem Teil der Kosten sitzen, da er dem Vermieter so die Möglichkeit zum Einholen verschiedener Angebote genommen hat und dieser keine Möglichkeit mehr zum Vergleich von Preis und Leistung vornehmen kann.

Pflege der Gartenanlage

Im Mietvertrag wird geregelt, was der Mieter bei der Gartenpflege tun darf und was nicht. Grundlegend ist es wichtig zu wissen, dass wenn nichts im Mietvertrag vereinbart ist, der Mieter auch nichts ändern darf. Also nichts neu anpflanzen und auch keine bestehenden Pflanzen entfernen. Gefällt dem Mieter zum Beispiel die Petunien Hecke am Grundstücksrand nicht, der Vermieter aber festlegt, dass sie bleiben muss, kann der Mieter nichts dagegen tun. Das Grundstück, das Haus und alles was sich darauf bereits zum Einzug befand ist und bleibt das Eigentum des Vermieters. Der Mieter hat mit diesen Dingen einen pfleglichen Umgang zu wahren. Sollten dennoch Schäden auftreten, sind diese dem Vermieter umgehend zu melden. Wenn für die Tierhaltung "Neubauten" wie ein Hundezwinger angedacht sind, benötigt ein solches Vorhaben das Einverständnis des Vermieters. Gibt er dieses nicht muss dies akzeptiert werden, ebenso wie mögliche andere Bedingungen, die an eine Zusage geknüpft sind.

Pflege der Zäune

Für die Instandhaltung des Gebäudes, ebenso wie der Außenanlagen ist der Eigentümer verantwortlich. Wenn es Zeit wird die Zäune neu zu anzustreichen, muss der Vermieter darüber informiert werden. Er hat die Pflicht jemanden mit dem Streichen zu beauftragen. Wenn die Umrandung des Grundstückes bereits marode ist, ist es ebenso der Vermieter, der für eine neue Zaunanlage Sorge zu tragen hat. Im glücklichsten Fall wurde dies bereits im Übergabeprotokoll beim Einzug schriftlich festgehalten. Ist dies nicht der Fall, sollte die Aufnahme in das Protokoll schnellstmöglich nachgeholt werden. Natürlich kann er es auch mit dem Mieter regeln, dass dieser sich um die Beauftragung eines Spezialisten kümmert oder diese Arbeiten selbst durchführt. Solche Dinge sind am besten im Vorfeld zu klären und immer schriftlich zu dokumentieren.

Malerarbeiten

Sollen die Wände im Haus oder in Nebengebäuden gestrichen werden, so muss auch hier zuerst der Vermieter verständigt werden. Er muss es wissen, wird aber kaum Einfluss auf die Farbe oder die Malertechnik nehmen. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass zum Auszug alles wieder in seinen originalen Zustand versetzt werden muss. Eine zu aufwendige Wandgestaltung könnte sich spätestens zum Auszug rächen. Die Außenfassade hingegen gehört komplett in den Bereich des Vermieters, sollte diese einen neuen Farbanstrich benötigen, zählt dies ebenso wie die Streichung oder Erneuerung des Zauns zu den Instandhaltungen.

Neue Küche

Ist keine Küche im Miethaus vorhanden, so kann der Mieter ohne Einholung einer Genehmigung und ohne den Vermieter darüber in Kenntnis setzten zu müssen, eine Küche einbauen lassen. Bei einer maßgeschneiderten Küche aus einem Küchenhaus sollte im Vorfeld alles genau vermessen werden, damit die Planer im Geschäft die neue Küche auch wirklich passgenau umsetzen können. Besondere Obacht ist dabei auf die Anschlüsse für Herd, Spülmaschine und die Verteilung der Stromdosen geboten. Wenn die Waschmaschine ebenso in der Küche ihren Platz finden soll oder muss, sollte das unbedingt bei der Planung berücksichtigt werden. Auch über Details wie der Farbe der Schränke, dem Aussehen der Griffe für die Türen oder der benötigten Einbaugeräte sollte sich vorher zumindest ein grober Überblick über das Angebot verschafft werden. Vor Ort im Laden überfluten einen sonst die Eindrücke und die vielen Möglichkeiten. Glänzende Oberflächen zum Beispiel sehen zwar sehr gut aus, haben aber den Nachteil, dass sie eine intensive Pflege benötigen, da dort jeder Spritzer und auch jeder Fingerabdruck sofort sichtbar ist. Nachdem das alles geklärt ist und bereits ein Liefertermin vereinbart wurde ist es sinnvoll, die Küchenbauer nicht nur zur Montage der neuen Küche zu engagieren, sondern auch zum Anschluss der elektrischen Geräte. Bei Lieferung wird vor dem ersten Auspacken meist wenigstens 50% der Kaufsumme fällig, insofern nicht schon vorab angezahlt wurde.

Kündigung

Wie bereits unter dem Punkt "Kündigungsfristen" erwähnt, hat der Mieter bei einem unbefristeten Mietvertrag eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten. Es ist zu empfehlen die Kündigung entweder persönlich bei dem Vermieter abzugeben oder sie auf dem Postweg mit eigenhändigem Einschreiben und Rückschein zu versenden. Dadurch haben Vermieter wie auch Mieter die Gewissheit, dass die Kündigung eingetroffen ist. Danach sollte mit dem Vermieter der weitere Ablauf geklärt werden. Wichtig hierbei sind Fristen zur Renovierung sowie der zeitliche Ablauf des Auszuges und eventuelles Überlassen von Möbeln wie der Küche, falls diese in das neue Haus oder die neue Wohnung nicht mitgenommen werden sollen.

Renovierung vor dem Auszug

Bei der Renovierung muss das Haus wieder in den Zustand zum Einzug gebracht werden. Das bedeutet, dass die Wände wieder in der damaligen Farbe gestrichen sein müssen und keine anderen oder neue Mängel wie zum damaligen Zeitpunkt vorhanden sein dürfen. Sämtliche Nägel, Dübel und sonstige Schrauben müssen aus den Wänden wieder entfernt werden. Löcher die dadurch entstanden sind, müssen fachgerecht wieder verschlossen werden. Sollte auch die Tapete abgenutzt sein, durch das Abziehen von Wandtattoos oder das erneute Streichen Risse bekommen und bröckeln, kann es womöglich passieren, dass der Vermieter die neue Tapezierung des kompletten Hauses verlangen kann. Einfacher ist es dabei allerdings für denjenigen, der bereits zum Einzug alles bildlich festgehalten hat oder sich das Exposé des Maklers mit Bildern des Miethauses aufbewahrt hat.

Übergabe nach dem Auszug

Vom Prinzip her wird der Auszug ebenso gehandhabt wie der Einzug. Es wird wieder ein Übergabeprotokoll erstellt und in diesem alle Mängel festgehalten. Der Mieter hat im Anschluss noch einmal Zeit, noch nicht fachgerecht behobene oder noch nicht erkannte Mängel zu beheben. Es gilt, dass der Vermieter von ihm beanstandete Dinge auch im vorgegebenen Zeitraum zur Nachbesserung kontrollieren darf. Erfolgt dies nicht oder kommt es zu Uneinigkeiten, kann der Vermieter den Kündigungszeitraum herauszögern. Das Miethaus muss vom Vermieter oder dessen Vertretern abgenommen werden, vorher ist die Beendigung des Mietvertrages nicht rechtskräftig. Die Rückzahlung der Kaution erfolgt in der Regel nach der letzten beglichenen Nebenkostenabrechnung. Der Mieter kann allerdings darauf bestehen, vorausgesetzt er hat im vorherigen Zeitraum stets pünktlich die Miete und auch die Nebenkosten bezahlt, dass der Vermieter bereits zur Übergabe einen Teil der Kaution an den ehemaligen Mieter ausbezahlt. Die Zahlung der restlichen Kaution erfolgt dann nach der Begleichung der letzten Nebenkostenabrechnung.